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Soziales/Gesundheit/

Internetseite soll pflegenden Angehörigen weiterhelfen =

 

   Mainz (dpa/lrs) - Eine neue Internetseite des Sozialministeriums soll Menschen helfen, die kranke Angehörige zu Hause pflegen. Neben Adressen von Selbsthilfegruppen und Gesetzestexten können dort auch konkrete Pflegetipps und Antworten auf Rechtsfragen abgerufen werden. Das Angebot unter www.menschen-pflegen.de richte sich auch an Nachbarn und Bekannte von Pflegebedürftigen, die sich an der Betreuung des Kranken beteiligten, teilte das Sozialministerium am Dienstag in Mainz mit.

 

   Besonders der von der Seite abrufbare Familienpflegeratgeber diene in leicht verständlicher Sprache als Wegweiser durch verschiedene Phasen der Pflege. Erklärt würden unter anderem Angebote professioneller ambulanter Hilfe als auch Kurzzeitpflege zur Entlastung von Angehörigen - etwa während einer Urlaubsreise. Der Familienpflegeratgeber ist auch als Heft kostenlos erhältlich (Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Bauhofstraße 9, 55116 Mainz).

 

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091335 Aug 05

Neues Internetportal für pflegende Angehörige Münster (dpa Die Landesstelle für Pflegende Angehörige (LfPA) hat ein neues Informationsportal ins Internet gestellt. Für die Angehörigen der etwa 322 000 zu Hause gepflegten Menschen in Nordrhein-Westfalen stehen dort unter anderem Grundlageninformation zur Pflegeversicherung zur Verfügung, teilte die LfPA am Montag in Münster mit. Die Betroffenen finden Dienstleistungs- und Entlastungsangebote in ihrer Nähe, aber auch die Adressen aller Pflege- und Wohnberatungsstellen in NRW. (Internet: mehr Informationen: www.lpfa-nrw.de)
rhs0009 4 vm 127 lrs 7018 Soziales/Gesundheit/Pflege/ Unfallkasse: Pflegende Angehörige sind kostenlos unfallversichert = Saarbrücken (dpa/lrs) - Wer einen als pflegebedürftig eingestuften Angehörigen zu Hause versorgt, steht automatisch und kostenlos unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Voraussetzung ist, dass die Pflege weder erwerbsmäßig betrieben wird noch als geringfügig einzustufen ist, teilte die Unfallkasse Saarland in Saarbrücken mit. Nach Angaben der Allgemeinen Ortskrankenkassen und der Bundesknappschaft sind im Saarland rund 16 300 Pflegegeldbezieher gemeldet, hieß es weiter. Deren Pflegepersonen - zumeist Frauen - seien gesetzlich unfallversichert, wüssten davon aber oftmals gar nichts, sagte der Geschäftsführer der Unfallkasse Thomas Meiser. Versichert seien alle Unfälle, die während der Pflege und auf den damit verbundenen Wegen passieren. Nicht abgesichert seien dagegen Arbeiten, die der gesamten Wohnungsgemeinschaft zugute kämen, wie etwa Essen kochen für die gesamte Familie.

 

 

 

 

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